Rouven M. Siegler | innergaming.de
Einsatznachsorge, Traumaberatung, Traumatherapie & Krisenintervention ...
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Rouven M. Siegler | innergaming.de

Für wen ist dieses Angebot?

Dieses Behandlungsangebot richtet sich an Menschen, die vor kurzer Zeit oder auch schon vor Jahren ein traumatisches Ereignis erlebt haben und darüber verzweifelt, sehr belastet, verunsichert und in ihrer Lebensqualität stark eingeschränkt sind. Ich habe mich auf die Behandlung von Akuten Belastungsreaktionen und Posttraumatische Belastungsstörung und weiterer Traumafolgeerkrankungen mittels EMDR-Therapie spezialisiert und biete Ihnen eine frühe Intervention nach Traumatisierungen an.

EINSATZNACHSORGE

Unterstützung für Einsatzkräfte der Polizei, HiOrg & Bundeswehr

Beratung | Betreuung | Begleitung

Zu traumatischen Ereignissen gehören ...

  • Reaktionen auf Traumata oder schweren Belastungen aus der Kindheit
  • Akuttrauma nach körperlichem und/oder seelischem Gewalterlebnis
    - Überfall / Raub
    - Missbrauch / Vergewaltigung
    - Gewalt (körperlich, häuslich und/oder emotional)
  • psychischen Stabilisierung nach schwerer Krankheit / Operation
  • lebensbedrohliche Krankheiten
  • Fehlgeburt / Geburtskomplikationen
  • Trauerarbeit / Verlust eines nahen Menschen
    (Trennung / Tod / Suizid / Mord / Unfall)
  • Kriegserlebnisse
  • kriminelle und politische Gewalt (Flüchtlings- oder Foltererlebnisse
  • Terror
  • schweres Mobbing
  • Naturkatastrophen (Bedrohung des Lebens & Existenz)

Traumaberatung - warum?

Eine effektive Traumaberatung (auch Psychoedukation) hat sich in vielen Fällen als sehr hilfreich und positiv für den weiteren Verlauf des eigenen Verarbeitungsprozesses erwiesen. Das frühe Wissen um das eventuelle Auftreten von angemessenen Belastungsreaktionen auf ein außergewöhnliches Ereignis ist sehr wichtig. Je mehr der Betroffene darüber weiß, umso besser kann mit den auftretenden Reaktionen umgegangen werden.

Oftmals stehen Betroffene ohne diesem Wissen den auftretenden Belastungsreaktion von Körper und Geist hilflos und ohnmächtig gegenüber. Der frühe und richtige Umgang mit diesen Reaktionen, hilf diese besser einsortieren zu können, um letztendlich das erfahrene Trauma besser und schneller verarbeiten zu können.

Neueste wissenschaftliche Studien haben herausgefunden, dass nicht nur das Ereignis an sich die Entstehung von Traumafolgeschäden (wie z.B. die Postraumaischen Belastungsstörung PTBS) auslöst, sondern auch der falsche Umgang mit den auftretenden Belastungsreaktionen mit 40% eine gravierende Rolle dabei spielt!

Rechtzeitige Hilfe ist dabei unerlässlich.

Was ist ein Trauma?

Ein Trauma entsteht, wenn sich ein Mensch angesichts einer bedrohlich erlebten Situation überwältigt und hilflos fühlt und eine Integration des Erlebten nicht stattfinden kann. Das traumatisch Erlebte befindet sich deutlich außerhalb unseres bisherigen Vorstellungsrahmens.

Wenn die natürlichen, instinktiven Reaktionen des Körpers wie Flucht oder Kampf nicht oder nicht vollständig durchlaufen werden können, führt dies zu einem Ungleichgewicht in unserem Nervensystem. Die hohe Stressenergie, die bei dem Ereignis mobilisiert wurde, bleibt dabei wie eingefroren im Nervensystem eingebunden. Das biologische System eines traumatisierten Menschen bleibt daher immer aktiviert, auch wenn die Gefahr schon längst vorüber ist.

Diese emotionale Reaktionen sind bewusst nicht oder nur sehr schwer zu steuern und wirken sich in direkter Linie negativ auf unser Wohlbefinden, Immunsystem sowie unseren Körper aus!

Da wir alle die Summe unserer individuellen Erfahrungen sind und zudem auch unterschiedliche Bewältigungsstrategien haben (und nutzen), wirkt eine als traumatisierend erlebte Situation ganz unterschiedlich auf den jeweiligen Menschen.

Dabei spielt es keine Rolle, ob jemand selber betroffen oder „Zeuge“ eines solchen Ereignisses ist, z.B. weil er als Einsatzkraft an den Ort des Geschehens gerufen wurde. Die Symptome können gleich nach dem Ereignis auftreten, aber auch erst Monate oder Jahre danach. Eine professionelle psychotherapeutische Unterstützung kann den Verarbeitungsprozess deutlich verkürzen.

Idealerweise sollten gleich bei Beginn psychischer Auffälligkeiten therapeutische Maßnahmen eingeleitet werden.

Nach dem Erleben eines traumatischen Ereignisses können eine Reihe von psychischen Auffälligkeiten auftreten, die eine außergewöhnliche Belastung für die Betroffenen darstellen. Dies ist völlig normal! Die Hilflosigkeit und Wut, die solche Erlebnisse in der Regel begleiten, können den Umgang eines Menschen mit Stress nachhaltig beeinflussen, sein Selbstgefühl beeinträchtigen und die Wahrnehmung von der Welt als einem im wesentlichen sicheren und verlässlichen Ort empfindlich stören.

Oft werden diese dann gar nicht mehr mit dem traumatisierenden Ereignis in Verbindung gebracht. Entsetzliche Ereignisse, die jäh unser Gefühl der Sicherheit und Unverwundbarkeit durchbrechen, können den Umgang mit den eigenen Gefühlen und der Umwelt tiefgreifend beeinträchtigen. Häufig kommt es in der Folge zu schweren Belastungen im persönlichen und beruflichen Umfeld. Deren Auswirkungen werden von den Betroffenen als extrem verunsichernd, belastend und beängstigend erlebt.

Traumafolgen können sein ...

  • sich aufdrängende Erinnerungen
  • Vermeidungsverhalten, z.B. nicht über das Trauma sprechen oder daran denken zu wollen
  • Suchtproblematik
  • innere Unruhe & Nervosität
  • körperliche Stressreaktionen z.B. Herzrasen
  • Angstzustände
  • grundlose Trauer
  • Depressionen
  • Niedergeschlagenheit
  • Gefühl der Leere
  • Dissoziation
  • Unfähigkeit alltägliche Dinge auszuführen
  • Sinnlosigkeit
  • Appetitlosigkeit
  • starke Müdigkeit
  • Gefühl von Hilfs- & Hoffnungslosigkeit
  • Ratlosigkeit
  • Schreckhaftigkeit
  • Änderungen im Verhalten
  • heftige Stimmungsschwankungen
  • Interessenverlust & Antriebslosigkeit
  • Reizbarkeit, Aggressionen & Wut
  • Erinnerungslücken
  • Konzentrationsprobleme, Gedächtnisschwierigkeiten
  • Schlafstörungen, Albträume
  • Erschöpfungszustände
  • Schreckhaftigkeit
  • quälende Erinnerungen oder Bilder, die sich aufdrängen
  • verstärktes Bedürfnis nach Alkohol oder Beruhigungsmitteln

Beratungs- & Behandlungsangebot ...

Unser Beratungs- & Behandlungsangebot aufgrund des Erlebens traumatischer Ereignisse beschränken sich nicht nur auf diese selbst. Auch können neben der PTBS sogenannte Traumafolgeerkrankungen auftreten. Dieses behandeln wir ebenso. Dazu gehören:

  • leichte Angststörungen & Zwangsstörungen
  • Affektive Störungen (Depressive Episoden)
  • Somatoforme Störungen / psychosomatische Störungen
  • Schwangerschafts- und Geburtsproblematiken
  • Trauerprozesse
  • Anpassungs- und Belastungsprobleme

Verband Freier Psychotherapeuten ...

Mitglied im "Verband Freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie und Psychologischer Berater e.V."

SbE-Bundesvereinigung für Stressbearbeitung nach belastenden Ereignissen e.V. ...

Mitglied in der "SbE-Bundesvereinigung für Stressbearbeitung nach belastenden Ereignissen e.V."